Hopfenpellets werden durch rein mechanische Verarbeitung des Rohhopfens hergestellt. Getrocknete Hopfendolden machen derzeit den kleinsten Anteil der Produktpalette aus und werden in Brauereien selten in unverarbeiteter Form (z. B. als Vacupack) verwendet.
Um das wertvolle Hopfenprofil für den Brauprozess zu erhalten, werden die Hopfenblätter zu Pellets vom Typ 90 und Typ 45 verarbeitet. Der Produktionsprozess gewährleistet eine sehr gute Homogenisierung der verwendeten Hopfenchargen und damit eine gleichbleibende Qualität innerhalb der Verarbeitungschargen. Pellets vom Typ 45 werden bei extrem niedrigen Prozesstemperaturen von bis zu -40 °C hergestellt, um das Lupulin optimal von den anderen Pflanzenbestandteilen des Hopfens zu trennen. Im nächsten Prozessschritt werden die Inhaltsstoffe auf einen gewünschten Bitterkeitsgrad standardisiert. Der Produktionsprozess gleicht dabei die natürlichen Schwankungen des geernteten Rohhopfens aus.
Neben den klassischen Hopfenpellets Typ 90 und Typ 45 stellen wir auch spezielle oder besonders hoch angereicherte Pelletprodukte her. Stabilisierte und isomerisierte Pellets steigern die Effizienz im Brauprozess, während HardResin Pellets und Polyphenol Aroma Pellets nur selektive Hopfensubstanzgruppen enthalten. Lupulin Pellets und Lupulin Pulver stellen das Maximum an mechanischer Konzentration der braurelevanten Inhaltsstoffe dar und bieten daher die intensivste Bitterkeit und das intensivste Aroma. Das deutlich geringere Volumen der Pelletprodukte – 75 bis 80 Prozent des Volumens von Rohhopfen – bedeutet, dass sie im Brauprozess sowie bei Lagerung und Transport viel einfacher zu handhaben sind. Alle Pelletprodukte werden in einer sauerstofffreien Atmosphäre in Folienbeutel verpackt, die den Inhalt vor Licht und Gas schützen, und schließlich in Kartons verschiedener Größen verpackt.